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Herde
Wer einmal eine solche Herde beobachtet hat, der wird sein Pferd nur in einer Gruppenhaltung unterbringen wollen.
Die Pferde sind den ganzen Tag mit Fressen, Spielen, Laufen und dem Pflegen der Sozialkontakte beschäftigt. Das Pferd entwickelt in der Herdenhaltung ein ruhigeres, ausgeglicheneres Verhalten.
Die Anforderungen an eine tiergerechte Pferdehaltung - dh. Bewegung, Sozialkontakt, Licht, Luft und ständige Möglichkeit zur Futteraufnahme - werden optimal erfüllt.
Da eine Herdenstruktur sehr komplex ist, werden nur Wallache aufgenommen. |

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Integration
Die Integration eines neuen Pferdes in die Herde bringt immer Aufregung mit sich. Daher kommt ein neues Pferd immer zuerst in eine Integrationsbox. Das neue Pferd kann sich an den neuen Stall gewöhnen und ersten Kontakt mit der Herde aufnehmen. In der Anfangszeit wird das neue Pferd entwurmt und geht auch auf einer separate Koppel mit Sicht- und Schnupperkontakt zur Herde. Wir lernen das Pferd kennen und können sein Sozialverhalten beobachten. Das neue Pferd wird nun stufenweise in die Herde eingeführt. Dieser Vorgang kann je nach Pferd verschieden aussehen und unterschiedlich lange dauern. In der ersten Zeit der Integration wird das Pferd immer beaufsichtigt um Verletzungen so weit wie möglich zu vermeiden.
Wenn das Integrationspferd diese Hürde positiv gemeistert hat, wird es Tag und Nacht zur Herde gelassen. Auch in dieser Zeit kann es, bis die Rangordnung festgelegt ist, zu Rangeleien und Machtkämpfen kommen. Es gibt aber genügend Platz und Ausweichmöglichkeiten, sodass auch diese Zeit positiv gemeistert werden kann und einer Integration nichts im Weg steht.
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Integrationsverhalten
Es ist möglich, dass ein Pferd nicht integrierbar ist; d.h. das neue Pferd lässt sich nicht in die bestehende Herde integriert oder bringt ständige Unruhe mit sich, in diesem Fall müssen wir die Integration abbrechen.> |

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